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Damit strebt Rheinland-Pfalz eine landesweite Neuordnung des Vergabe- und Beschaffungswesens unter Verwendung von E-Procurement-Werkzeugen an. Ziel ist es, die Effizienz des Beschaffungswesens zu steigern, Einsparpotenziale bei Beschaffungen zu erzielen und die personelle Kompetenz nur noch bei wenigen Landesstellen zu bündeln.
Die ersten auf der Plattform veröffentlichen Ausschreibungen wurden vom Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung LBB eingestellt, weitere Einrichtungen des Landes sollen folgen. Mit der neuen Plattform sollen sämtliche Bekanntmachungen von Landesvergaben in Rheinland-Pfalz veröffentlicht und Vergabeverfahren der Landesverwaltung elektronisch durchgeführt werden. Die Einführung der Plattform soll in mehreren Schritten erfolgen. Nach Auskunft des Forum Vergabe e. V. steht am Anfang ein „ Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz“. Mit dieser Web-Anwendung können die ausschreibenden Stellen der Landesverwaltung Vergabebekanntmachungen an zentraler Stelle als pdf-Dokument im Internet veröffentlichen. An öffentlichen Aufträgen interessierte Unternehmen können auf der Plattform – nach Registrierung – nach öffentlichen Aufträgen recherchieren.
Darüber hinaus ist beabsichtigt, eine elektronische Bestellplattform als so genanntes „Kaufhaus des Landes“ aufzubauen. Darin sollen die von den zentralen Beschaffungsstellen ausgeschriebenen Rahmenvereinbarungen mit entsprechenden Produktkatalogen zentral verwaltet werden.
Im Zuge der beabsichtigten Zentralisierung der Vergabeverfahren sollen drei zentrale Beschaffungsstellen in Rheinland-Pfalz eingerichtet werden. Deren wesentliche Aufgabe soll es sein, grundsätzlich alle Lieferungen und Leistungen für die Bedarfsträger ihres Zuständigkeitsbereichs auszuschreiben und zu beschaffen.
Weitere Informationen zur e-Vergabe-Plattform Rheinland-Pfalz finden Sie im Internet unter www.vergabe.rlp.de.
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